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Satzung

der

Briefmarkenfreunde Halle-Süd e. V.
gegründet 1961

§ 1

Name und Sitz

Der Verein führt den Namen

Briefmarkenfreunde Halle-Süd e. V.
gegründet 1961

und ist

  1. in Halle (Saale) ansässig;
  2. Rechtsnachfolger der AG Philatelie Halle-Süd;
  3. unter der Vereinsnummer VR 20544 beim Amtsgericht Stendal registriert.

§ 2

Zweck und Ziel des Vereins

(1) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er dient der Förderung und Verbreitung der Philatelie in ihrer ganzen Breite zum Nutzen der Allgemeinheit und der Vereinsmitglieder.

(2) Dazu widmet er sich der

  1. Vermittlung und Darstellung der Philatelie als Kulturgut in allgemeingeschichtlicher, heimat- und postgeschichtlicher sowie thematischer Hinsicht;
  2. Förderung des philatelistischen Nachwuchses durch eine breitgefächerte Kinder- und Jugendarbeit;
  3. Förderung philatelistischer und postgeschichtlicher Forschung;
  4. Erarbeitung von Beiträgen und Objekten zu philatelistischen und postgeschichtlichen Themen, um die Entwicklung und Veränderung von Natur und Gesellschaft anhand von Briefmarken verständlich zu machen;
  5. fachlichen Beratung von Sammlerfreunden bei der Auswahl und Gestaltung von Objekten;
  6. Vermittlung von Informationen über Neuerscheinungen und Besonderheiten im Postverkehr;
  7. Bekämpfung von Fälschungen und anderen Missständen in der Philatelie;
  8. Organisation und Durchführung von Tauschveranstaltungen, Ausstellungen und Vorträgen.

(3) Die Mitglieder des Vereins sind ehrenamtlich tätig. Sie erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Ausnahmeregelungen zur Entschädigung für besondere Aufwendungen beschließt die Mitgliederversammlung.

(4) Der Verein verfolgt mit seinem Wirken ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke eingesetzt werden.

§ 3

Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jeder Sammler werden, der die Satzung des Vereins anerkennt und in ihrem Sinne auf philatelistischem Gebiet handelt.

(2) Die Aufnahme als Mitglied in den Verein ist beim Vorstand zu beantragen. Dieser entscheidet über die Aufnahme. Im Falle einer Ablehnung ist der Antrag der Mitgliederversammlung zur endgültigen Entscheidung vorzulegen.

(3) Die Mitgliedschaft wird nach Aushändigung dieser Satzung sowie deren Anerkennung wirksam.

(4) Antragsteller, deren Mitgliedschaft befürwortet wurde und die bereits einem anderen Briefmarkenverein angehörten, werden bei Anerkennung der Satzung in den Verein übernommen.

§ 4

Rechte der Mitglieder

Jedes Mitglied ist berechtigt,

  1. alle Veranstaltungen des Vereins zu besuchen und alle vereinseigenen Einrichtungen zu nutzen;
  2. sich durch Anträge und Vorschläge aktiv am Vereinsleben zu beteiligen und an Beschlussfassungen in der Mitgliederversammlung mitzuwirken;
  3. das aktive und passive Wahlrecht innerhalb des Vereins auszuüben.

§ 5

Pflichten der Mitglieder

Jedes Mitglied ist verpflichtet,

  1. diese Satzung sowie auf deren Grundlage gefasste Beschlüsse einzuhalten und für ihre Wahrung und Durchsetzung einzutreten;
  2. seine Mitgliedschaft im Verein ausschließlich für gemeinnützige und nicht für kommerzielle oder spekulative Zwecke zu nutzen;
  3. Mitgliedsbeiträge und andere von der Mitgliederversammlung beschlossene finanzielle Verbindlichkeiten pünktlich zu den festgelegten Terminen zu entrichten;
  4. Änderungen zur Mitgliedschaft dem Vorstand mitzuteilen.

§6

Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch

  1. die Austrittserklärung. Diese ist bis zum 01.11.des laufenden Jahres gegenüber dem Vorstand abzugeben. Der Austritt wird zum 31. Dezember des Jahres wirksam. Bei Überschreitung des Abgabetermins ist für ein weiteres Jahr der Beitrag zu entrichten.
  2. den Ausschluss. Möglicher Ausschlussgrund ist
  • die schuldhafte Verletzung von aufgrund der Satzung oder von Beschlüssen der Mitgliederversammlung obliegenden Pflichten;
  • die wiederholte Begehung von fahrlässigen Verstößen gegen Vereinbarungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
  • die Schädigung des Ansehens oder die Verletzung der Interessen des Vereins in grober Weise durch Verhalten oder Handeln;
  • das gewissenlose Verhalten gegenüber den anderen Vereinsmitgliedern,
  • die grobe Beleidigung des Vorstands;
  • der Verstoß gegen die Bedingungen der Gemeinnützigkeit;
  • die Nichtausgleichung von Rückständen bei der Zahlung von Beiträgen oder anderen finanziellen Verpflichtungen innerhalb von 2 Monaten nach Erhalt der schriftlichen Mahnung, die bei einem Verzug von mehr als 3 Monaten nach dem Fälligkeitstermin zugestellt wird.
  1. den Tod.

(2) Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Auszuschließende ist dazu 2 Wochen vorher einzuladen.

(3) Mit der Beendigung der Mitgliedschaft enden alle Rechte und Pflichten, die sich aus der Satzung ergeben. Alle finanziellen und sonstigen Verpflichtungen sind bis zum Tag der Beendigung der Mitgliedschaft zu erfüllen.

§ 7

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 8

Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie ist vom Vorstand mindestens einmal im Jahr als Jahreshauptversammlung oder bei Erfordernissen durch die Belange des Vereins einzuberufen. Sie ist ferner unverzüglich einzuberufen, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.

(2) Die Einberufung der Mitgliederversammlung hat schriftlich unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen mit Bekanntgabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem 1. oder im Falle seiner Verhinderung dem 2. Vorsitzenden des Vereins. Bei beider Verhinderung wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

(3) Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung. Sie entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Qualifizierte Mehrheiten von

  1. drei Vierteln der Stimmen der anwesenden Mitglieder sind erforderlich bei der Beschlussfassung zu allen Grundsatzfragen des Vereins;
  2. zwei Dritteln der Stimmen der anwesenden Mitglieder sind erforderlich bei der Abberufung des Vorstandes bzw. einzelner Mitglieder von ihren Funktionen.

Der Mehrheitsbeschluss ist für alle Mitglieder des Vereins bindend. Abstimmungen können offen oder auf Beschluss geheim erfolgen. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied.

(4) Die gefassten Beschlüsse sind vom Schriftführer des Vereins zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

(5) Die Mitgliederversammlung befasst sich mit

  1. der Beschlussfassung über Satzungsänderungen;
  2. der Wahl des Vorstandes;
  3. der Wahl der Kassenprüfer;
  4. der Beschlussfassung über Mitgliedsbeiträge und Umlagen;
  5. der Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern;
  6. der Entgegennahme und Beschlussfassung über den Tätigkeitsbericht des Vorstandes;
  7. der Entgegennahme und Beschlussfassung über den Geschäfts- und Kassenbericht des Schatzmeisters und den Bericht der Revisoren;
  8. der Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

§ 9

Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus

  1. dem 1. Vorsitzenden;
  2. dem 2. Vorsitzenden;
  3. dem Schriftführer;
  4. dem Schatzmeister;
  5. dem Beisitzer.

(2) Der Vorstand wird auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Seine Mitglieder amtieren bis zur Neuwahl von Nachfolgern. Vorstandsmitglieder können während ihrer Amtszeit durch die Mitgliederversammlung abgewählt werden, wenn sie die ihnen übertragenen Aufgaben nicht entsprechend der Satzung ausüben oder aus persönlichen Gründen nicht mehr ausüben können.

(3) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.

(4) Zu den Aufgaben des Vorstandes gehört

  1. die laufende Geschäftsführung des Vereins;
  2. die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die Durchführung ihrer Beschlüsse;
  3. die Verwaltung des Vereinseigentums.

Zur Unterstützung der Arbeit des Vorstandes können Kommissionen berufen werden.

(5) Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Er ist beschlussfähig, wenn der 1. oder 2. Vorsitzende des Vereins und mindestens 2 weitere Mitglieder des Vorstandes zur Sitzung anwesend sind. Beschlüsse des Vorstandes sind im Protokoll festzuhalten und vom 1. oder 2. Vorsitzenden sowie vom Schriftführer zu unterschreiben.

§ 10

Finanzierung des Vereins

(1) Der Verein finanziert seine Tätigkeit und seine Verbindlichkeiten durch

  1. Mitgliedsbeiträge;
  2. Umlagen;
  3. Verwaltungsgebühren;
  4. Verkaufs- und Veranstaltungserlöse;
  5. Spenden und Schenkungen;
  6. Zuwendungen.

(2) Die Höhe der Beiträge und eventueller zusätzlicher finanzieller Aufwendungen (Umlagen) sind jährlich durch die Mitgliederversammlung zu beschließen.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Es läuft vom 01.01. bis zum 31.12. Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils bis zur 10. Kalenderwoche fällig.

§ 11

Kassenführung

Der Schatzmeister verwaltet Kasse und Konto des Vereins. Er führt das Kassenbuch mit den erforderlichen Belegen. Auszahlungen sind nur auf Anweisung des 1. oder 2. Vorsitzenden vorzunehmen.

§ 12

Revisoren

Die Mitgliederversammlung wählt bei der Wahl des Vorstandes auch bis zu 3 Revisoren. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein und unterliegen keiner Weisung oder Beaufsichtigung durch den Vorstand. Die Revisoren haben das Recht, an allen Vorstandssitzungen teilzunehmen sowie unvermutete Kontrollen der Kasse, des Kontos und der Belege vorzunehmen. Die Prüfungen erstrecken sich auf rechnerische und sachliche Richtigkeit der Kassenführung. Über das Ergebnis der Prüfung ist der Mitgliederversammlung zu berichten.

§ 13

Auflösung des Vereins

(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung.

(2) Bei der Auflösung des Vereins oder dem Wegfall seiner Rechtsfähigkeit fällt das Vereinsvermögen an den Landesverband der Philatelisten Sachsen-Anhalts.

(3) Das Protokoll über die Auflösung ist mit dem Schriftgut des Vereins dem Landesverband zur Aufbewahrung zu übergeben.

 

Die Neufassung der Satzung wurde auf der Jahreshauptversammlung am 10.01.1998 beschlossen.